
Das erste Tor durch den SC Langenthal zeigte eindrücklich deren Stärke. Die Sturmlinie mit Kelly, Campbell und Tschannen überrannte die HCT-Verteidigung und bezwang Zurkirchen nach knapp drei Minuten. Die frühe Führung durch Langenthal zwang den HC Thurgau dazu, das ganze Spiel dem Ausgleich hinterher zu rennen, der ihnen verwehrt blieb. Brem hatte kurz nach der SCL Führung das 1:1 auf dem Stock. Wie beinahe die ganze Mannschaft nachher scheiterte er an Langenthals Torwart Eichmann. „Eichmann war wirklich top. Wir hatten das Pech in den letzten beiden Spielen auf Torhüter zu treffen, die zu den Besten in der NLB gehören und ihre Leistung abrufen konnten.“, bestätigt Coach Stein. Die Mannschaften waren über weite Strecken des Spiels ebenbürtig. Langenthals Powerlinie um Campbell machte schlussendlich den Unterschied. In Unterzahl überzeugte das Langenthaler Kapital in der 46. Minute zum 2:0. Der einzige Ausländer des HC Thurgau, Scott Barney, bemühte sich nach Längen ein Tor zu erzielen – Fortuna war ihm jedoch nicht wohlgesinnt. Zurkirchen verhinderte mit eindrücklichen Paraden jeden weiteren Treffer durch die Langenthaler. SCL-Keeper Eichmann war ebenfalls fest entschlossen, keinen Puck passieren zu lassen, weshalb es beim 2:0 für den SC Langenthal blieb. Der HC Thurgau ist so wieder in derselben Ausgangslage, wie nach dem Spiel gegen Lausanne letzte Woche. Es müssten noch alle Spiele gewonnen werden, um die Playoffs zu erreichen. „Natürlich sind wir enttäuscht. Meine Spieler haben alles gegeben. Ich bin sehr zufrieden mit ihrer Leistung. Barney, der sich immer besser ins Team einbringen kann, ist heute zusammen mit Küng besonders positiv aufgefallen. Schade, dass es nicht für mehr gereicht hat.“, zieht Stein das Fazit dieses Abends.
(Quelle: Thurgauer Zeitung, Annalena Aerni)
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