
Die Spieler rund um Coach Stein werden immer weniger. Das Kader des HC Thurgaus bestand im Spiel gegen La Chaux-de-Fonds aus gerade Mal zwölf Spielern und zwei Torhütern. Mit nur zwei Blöcken zu spielen ist ein Kraftakt der intensiveren Art. Der HC Thurgau schien jedoch nicht im Traum daran zu denken, sich anhand dieser Tatsache einfach geschlagen zu geben. Mit zwei Linien kämpften die Thurgauer gegen die Westschweizer an. In der 4. Minute hatten sie jedoch das Nachsehen. Neininger schoss in einem derart steilen Winkel auf Zurkirchens Tor, dass es an ein Wunder grenzte, dass die Scheibe ihren Weg ins Tor fand. Mit Löwenstärke stemmte sich der HCT gegen ihre Gegner. Bis in die 29. Spielminute waren Zurkirchen und seine Mannschaft durchaus erfolgreich. Charpentier durchbrach die Thurgauer Reihen und schoss das bereits zweite Tor für sein Team. Thurgau wehrte sich in der Folge zwar, das Resultat vermochten die „Leuen“ aber nicht zu ändern. Fuchs erhöhte schliesslich im letzten Drittel gar auf 0:3 für La Chaux-de-Fonds, dies jedoch in doppelter Überzahl. Minuten später setzte Keller dem Thurgauer Warten ein Ende. Der „neue“ Captain des Teams erzielte solo das Ehrentor für die Heimmannschaft. Das Kräfteverhältnis schien sich vor allem gegen Ende der Partie heraus zu kristallisieren. Die Energie des HCTs neigte sich langsam aber sicher dem Ende zu, was den Umständen entsprechend nicht verwunderlich war. Gailland gelang fünf Minuten vor Schluss der vierte und somit auch den Siegestreffer für die Gäste. Dem HC Thurgau durfte ein Kränzchen gebunden werden. Die dezimierte Mannschaft hatte eine respektable Leistung gegen den HC La Chaux-de-Fonds geboten. Von Aufgeben keine Spur.
(Quelle: Thurgauer Zeitung, Analena Aerni)
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